Hier findet Ihr die Freunde, die wir erst kürzlich verloren haben oder die schon lange auf der anderen Seite der "Brücke" auf uns warten. Mögen Schmetterlinge ihnen eine Brücke schlagen und die Worte, die ich nachstehend ausgewählt habe ihren hinterbliebenen Freunden ein Trost in der Zeit des Verlustes sein.

Danny Nero Paulchen

Fiona

Bisasam Elton

Die Regenbogenbrücke

Jenseits des Himmelreichs ist ein Ort der die "Regenbogenbrücke" genannt wird.

Wenn ein Tier, das hier auf Erden besonders geliebt wurde stirbt, übertritt es die Regenbogenbrücke. Da gibt es Wiesen und Hügel für unsere besonderen Freunde, so dass sie laufen und miteinander spielen können. Es gibt dort Futter im Übermaß, Wasser und Sonnenschein, und unsere Freunde haben es bequem und warm.

Alle Tiere die alt und gebrechlich waren erfreuen sich bester Gesundheit und Lebenskraft; die verletzten und entstellten sind wieder in ihrer alten Schönheit und Stärke hergestellt, gerade so wie wir sie in unseren Träumen von vergangenen Tagen in Erinnerung behalten haben. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Kleinigkeit; sie vermissen jemanden ganz besonderen der zurück bleiben musste.

Sie alle rennen umher und spielen miteinander, aber dann kommt der Tag an dem Eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut. Seine glänzenden Augen schauen gebannt; Sein angespannter Körper erbebt. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über grünes Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller...

Du bist erspäht worden, und wenn Du Deinen besonderen Freund endlich triffst, liegt Ihr Euch in den Armen in seliger Vereinigung um nie wieder getrennt zu sein. Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht; Deine Hände streichen wieder über das geliebte Gesicht, und einmal wieder siehst Du in die treuen Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war aber nie aus Deinem Herzen.

Dann werdet Ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke gehen ....

Gedicht eines Hundeliebhabers

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett, Deine Trauer ins Herz mich traf. Ich konnte sehen wie Du weintest, Du fandest keinen Schlaf.

Ich winselte ganz leise als Deine Tränen rollten. "Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen, bin noch hier, so wie wir es immer wollten."

Ich war Dir nah beim Frühstück, Du machtest gerade Tee, Du dachtest an die Zeit mit uns, das Herz war Dir ganz weh.

Ich ging mit Dir zum Einkauf, die Tüten waren schwer. Ich wünscht' ich könnt sie für Dich tragen, ich wünscht' ich könnt Dir helfen mehr.

Ich ging zu meinem Grab mit Dir, das Du pflegst mit so viel Liebe, ich möchte Dir versichern, dass ich dort nicht liege.

Ich lief mit Dir zum Haus, Du suchtest nach dem Schlüssel, ich lehnte mich ganz sacht an Dich, ich lächelte "Du Schussel".

Du hast so müde ausgesehen als Du in den Sessel sankst, ich versuchte Dir zu sagen, dass ich ganz nah bei Dir stand.

Ich bin bei Dir jeden Tag hier an diesem Ort, mit Gewissheit sag ich Dir "Niemals ging ich fort".

Du saßt ganz ruhig und lächeltest in dieser stillen Nacht, ich denke, dass Du wusstest wer hier bei Dir wacht.

Der Tag ist vorüber ... Du gähnst und gehst nach Oben, ich sage "Gute Nacht und süße Träume, ich sehe Dich am Morgen".

Wenn Deine Zeit gekommen ist, in dieses Reich zu schreiten, Seit' an Seit' vereint stehen dann wir beiden.

Hier gibt's so viel für Dich zu sehen, soviel hab ich zu zeigen Dir. Sei geduldig, leb Dein Leben, dann komm Heim und bleib bei mir.

Nur die Besten

Ein Herz von Gold hört auf zu schlagen,

zwei Augen geschlossen ganz fest,

Gott brach unsere Herzen um zu beweisen,

 zu sich nimmt er nur die Besten.

 

Gott wusste Du musst gehen,

Du gingst nicht allein,

ein Teil von uns ging mit Dir,

als er Dich holte Heim.

 

Manche haben Dich vergessen,

für manche bist Du Vergangenheit,

für uns die wir Dich liebten und verloren,

bleibst Du in alle Ewigkeit.

 

Ein Gedicht zur Trauer

 

Steh nicht an meinem Grab und weine, dort bin nicht ich, dort sind nur meine Gebeine.

 

Ich bin die tausende Winde die wehen, ich bin der Silberglanz im Schnee.

Ich bin das Sonnenlicht auf reifen Reben, ich bin des Herbstes leichter Regen.

Wenn Du erwachst in der Morgenstille, werde ich des Tages Anfang sein, des Nachts bin ich der Sterne Schein.

 

Steh nicht an meinem Grab und weine, dort bin nicht ich, dort sind nur meine Gebeine...

 

 

 

Zur Erinnerung an Bisasam vom Herzogtum Coburg

 

 

Sie sagen Erinnerung ist golden,
nun vielleicht ist das auch wahr.
Nur ich wollte nie Erinnerung,
ich wollt Du wärst da.



Millionen Male braucht ich Dich,
millionen Male weinte ich nach Dir.
Wenn Liebe Dich hätte retten können,
wärst Du noch hier bei mir.



Könnten Tränen eine Treppe bauen,
und Herzweh einen Weg,
ich würd' den Weg zum Himmel laufen,
und brächte Dich zurück.

 

 

Zur Erinnerung an Abora von der Hallenburg

Du hast Deine Augen für immer geschlossen,
seit dem hab’ ich unzählige Tränen vergossen.
Gerade noch hast Du eine Schlacht gewonnen …
und heut ist mir Dein Leben durch die Finger geronnen,
unaufhaltsam, wie der Sand durchs Stundenglas rinnt,
die Zeit mir das Liebste im Leben nimmt.

Fast hätte das Leben Dich betrogen,
gerade noch so hab’ ich das Schlimmste von Dir abgebogen.
Hast ein ganz neues Leben begonnen,
in meinem Herz einen besonderen Platz eingenommen.
Nun bin ich es, die hier sitzt, betrogen vom Leben,
hab’ so sehr gekämpft und muss Dich trotzdem hergeben.

Ich suche Trost und kann ihn nicht finden,
muss erst einmal den Schock verwinden.
So plötzlich wurdest Du dem Leben entrissen,
dass ich erst ahne was andere schon wissen:

Eines Tages werd’ ich Dich wieder sehen,
wenn wir gemeinsam über die Brücke gehen!